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Rettungsaktion: Amnesty International fordert mit „Urgent action“ Freilassung von Falun-Dafa-Praktizierenden

Die Verfolgung von Falun Dafa in China hat nicht aufgehört, ebenso wenig wie der friedliche Widerstand der Praktizierenden.

„Urgent action“ für Chen Yanvon: Amnesty International fordert in Eilaktion ihre Freilassung

Amnesty International hat am 17. April eine dringende Aktion veröffentlicht, in der um Hilfe bei der Rettung der inhaftierten Hochschullehrerin Chen Yan aufgefordert wurde.

Chen Yan, 55, ist eine anerkannte Lehrerin an der neunten Hochschule im Bezirk Shijingshan in Peking. Sie wurde am 3. Dezember 2018 verhaftet. Die Behörden wollten sie zwingen, ihrem Glauben an Falun Dafa abzuschwören. Chen weigerte sich, weil es nichts Falsches daran gibt, an Falun Dafas Kernprinzipien Wahrhaftigkeit – Güte – Nachsicht zu glauben. Außerdem ist Glaubensfreiheit durch die chinesische Verfassung geschützt.

Ein Schnappschuss der Aktion von Amnesty International

Amnesty International berichtete: „Die Falun-Gong-Praktizierende und Chemielehrerin Chen Yan wird im April 2019 mit einem Prozess konfrontiert. Sie war festgenommen worden, weil sie auf einer Straße in Peking Informationsmaterialien über Falun Gong verteilt hatte. Ihr werde der Besuch durch Familienangehörige verwehrt. Ihr Anwalt sagte, dass der Richter, der ihren Fall bearbeite, gedroht habe, ihr eine schwerere Strafe zu verhängen, sollte sie die Anschuldigung nicht zugeben: ‚Verwendung einer Sekte, um den Gesetzesvollzug zu unterminieren‘.“

Amnesty drängt die Leser, „einen Brief mit eigenen Worten zu schreiben oder das untenstehende Beispiel als Leitfaden zu nehmen, um an einen oder beide aufgeführten Regierungsbeamten zu schreiben.“ Oder: „Sie können auch eine E-Mail, ein Fax, ein Anruf oder Tweet an sie versenden.“

Im Musterbrief steht: „Obwohl Chen Yan ihren Anwalt im Gefängnis treffen konnte, hat sie kein Besuchsrecht von ihrer Familie erhalten. Chen Yans Familie ist besorgt über ihre Situation, einschließlich ihrer 88-jährigen Schwiegermutter, die einen Schock erlitten hat, als sie von ihrer Inhaftierung erfuhr und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Deshalb fordere ich Sie auf, Chen Yan unverzüglich und bedingungslos freizulassen und die Anklage fallen zu lassen. Es sei denn, es gibt genügend glaubwürdige und zulässige Beweise dafür, dass sie eine international anerkannte Straftat begangen hat und ein faires Verfahren in Übereinstimmung mit internationalen Maßnahmen erhält. Darüber hinaus verlangen wir, dass Chen Yan nicht gefoltert oder anderweitig misshandelt wird. Chen Yan muss regelmäßigen und uneingeschränkten Zugang zu einem Anwalt ihrer Wahl erhalten und in der Lage sein, ohne Einmischung mit Familienmitgliedern zu kommunizieren. Es sei denn, dies ist im Einklang mit den internationalen Menschenrechtsgesetzen gerechtfertigt.“

Ganzer Bericht unter:

Englische Version

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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