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Menschenrechtsanwälte in China zur Zielscheibe der Behörden, weil sie Falun-Dafa-Praktizierende vertreten

Ab dem 7. Juli in diesem Jahr verübte das kommunistische Regime Chinas eine Reihe von Übergriffen auf mehr als 200 Menschenrechtsanwälte, Rechtsassistenten und Menschenrechtsaktivisten.

Nachstehend über den Menschenrechtsanwalt Herrn Dong Qianyong aus Peking der zur Zielscheibe der Behörden wurde, weil er Falun-Dafa-Praktizierende vertritt.

Nach der Anhörung von Herrn Wang Xianghui aus dem Bezirk Li, Provinz Hebei am 21. November 2018 reichte das Bezirksgericht eine Beschwerde gegen den Rechtsanwalt Dong Qianyong beim Justizbüro in Peking ein. Der Grund: seine „unangemessene Verteidigung“ während der Anhörung und seiner Aussage, dass es keine Rechtsgrundlage für die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden gebe.

Auf Druck des Justizbüros in Peking leitete die örtliche Anwaltskammer eine formelle Untersuchung gegen den Rechtsanwalt ein, einen Partner der Anwaltskanzlei Daoheng in Peking.

Der Falun-Dafa-Praktizierende Herr Wang, vertreten durch Rechtsanwalt Herrn Dong, wurde im Dezember 2018 zu 21 Monaten Haft verurteilt. Zuvor verbrachte er bereits elf Jahre im Gefängnis, auch wegen seines Glaubens.

Es war nicht das erste Mal, dass der Rechtsanwalt Herr Dong Vergeltungsmaßnahmen durch die Behörden erlitt, weil er Falun-Dafa-Praktizierende vertrat. 2015 wurde er während der Aktion „Niederschlagung 709“ ins Visier genommen.

Herr Dong wurde von Gerichtsvollziehern körperlich angegriffen und während einer Anhörung von Falun-Dafa-Praktizierenden im Jahr 2016 vom Gerichtssaal ausgeschlossen.

Auch mehrere andere Anwälte seiner Kanzlei vertraten Dissidenten, weshalb ihre Anwaltslizenz suspendiert wurde.

Chinesische Version: 北京司法局迫害为法轮功学员辩护的董前勇律师

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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