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Mitten im Trubel eine Oase der Ruhe – der Stand von Falun Dafa

Auch in diesem Jahr verwandelte sich das Ufer des Außenmühlenteiches in Harburg für ein Wochenende in eine fröhliche Festmeile. Zwischen Verkaufsständen, kulinarischen Angeboten, Karussells und zwei Musikbühnen, war der Stand von Falun Dafa eine wohltuende Oase der Ruhe und Besinnlichkeit.

In dem kleinen gelben Pavillon konnten Interessierte das Lotusblumenfalten kostenlos lernen und ein Praktizierender bot das Kalligrafie Schreiben an. Über den Tag verteilt zeigten die Falun-Dafa-Praktizierenden immer wieder auch die 5 ruhigen Übungen.

Großen Anklang findet immer das Falten von Lotusblumen aus wunderschönem Glitzerpapier. Bei Kindern kommt dies besonders gut an und inspiriert auch die Mütter und Väter, die sich anfangs scheuen, selber eine Blume zu basteln.

Hierbei gab es immer wieder die Gelegenheit etwas über die Übungen von Falun Dafa und die Kultivierung zu erzählen oder auch über die bis heute andauernde Verfolgung der Praxis in China zu berichten.

Der gelbe Pavilloon der Praktizierenden

Das Schreiben von Namen in chinesischer Kalligraphie ist immer sehr beliebt.

Das Wort „Kalligraphie“ leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet so viel wie „Schönschreiben.“ Kalligraphie oder die Kunst des schönen Schreibens hat eine Jahrtausende alte Geschichte und ebenso lange Entwicklung.

Verschiedene Schriften wie etwa Chinesisch haben ihre eigene Form der Kalligraphie entwickelt. Sowohl die westliche als auch die chinesische Kalligraphie haben strenge Regeln und Formen mit einer geometrischen Anordnung der Linien auf der Seite und einer genauen Strichreihenfolge für jedes Zeichen.

„Als das Älteste und bis heute fortwährend noch gebräuchliches Schriftsystem der Welt, können die chinesischen Zeichen bis zur Shang-Dynastie (1600–1046 v. Chr.) zurückverfolgt werden. Über Tausende von Jahren entwickelte sich das Schreiben der Zeichen zu einer hoch geschätzten Kunstform, oftmals auch chinesische Kalligraphie genannt.

Die Kalligraphie wird als hoch geachtete künstlerische Form der chinesischen Kultur betrachtet. Sie ist nicht nur eine praktische Technik des Schreibens oder ein Hilfsmittel der schriftlichen Kommunikation, sondern vielmehr eine wichtige und einzigartige Form des geistigen Ausdrucks ihres Kalligraphs.

Kalligraphie vermittelt die Emotionen, das ästhetische Gefühl sowie die Moral und Integrität des Kalligraphen. Kenner der Kalligraphie können sogar den Charakter, das Temperament oder Veränderungen der sozialen Situation des Kalligraphs aus seiner/Ihrer Arbeit herauslesen.“

(Auszug Text, Quelle: www.chinarundreisen.com)

Der Praktizierende schrieb nicht nur den Namen auf ein Lesezeichen, sondern erklärte zu jedem auch die Bedeutung der einzelnen Schriftzeichen. Viele sagten, sie hätten sich schon mehrere Kalligraphien erstellen lassen, aber keiner hätte ihnen etwas zu den Schriftzeichen erklärt. Sie waren überglücklich, auf uns gestoßen zu sein.

Einige Besucher des Festes genossen die Ruhe, die von dem kleinen Stand und den Übungen ausging und besuchten den Stand fast jeden Tag.

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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